IndieWAS?

Strom ohne Netz. Überall! IndieWatt ist das „Schweizermesser“ der dezentralen Stromversorgung fernab vom Netz.

Wer hinaus in die Heide fährt und dort etwas machen will, was Strom braucht, der nimmt normalerweise einen Benzin- oder Diesel-Generator mit und lässt es rattern. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 500 Alpbetriebe die so funktionieren und jeder verbrennt um die 1000 Liter Diesel pro Saison. Das sind 500’000 Liter Diesel und 1200 Tonnen CO2. Dabei scheint auch in den Bergen gratis die Sonne und es gibt zahlreiche kleine Wasserkraftwerke. Einziges Problem: Wie kann man diese erneuerbare Energie speichern?

In Entwicklungsländern mit unzuverlässiger Stromversorgung helfen sich die Menschen mit Dieselgeneratoren, um die Stromunterbrüche zu überbrücken. Ohne Strom kann man nicht arbeiten, ohne Arbeit kein Geld verdienen, ohne Geld bekommt man nichts Anständiges zwischen die Zähne. Gerade in diesen Ländern gibt es aber Sonnenenergie in rauen Mengen! Einziges Problem: Wie kann man den Sonnenstrom speichern?

IndieWatt: Jedes Problem hat auch eine Lösung

Der IndieWatt mit seiner grossen Salzbatterie (28 kWh, 375Vdc) und einem Wechselrichter, der die Batterie lädt und auch wieder Wechselstrom aus Batterie-Gleichstrom macht, kann so viel  Energie speichern, das ein vollelektrifiziertes Einfamilienhaus gute 2 Tage davon leben kann. Er wird geladen mit Strom aus dem Netz oder aus erneuerbaren Energieanlagen, die nicht an das öffentliche Netz angeschlossen sind (Sonne, Wind, Wasser). Die Energie reicht aus um einen ausgewachsenen Alpbetrieb mit Käserei ohne Netzanschluss 3 Tage lang ohne Nachladen zu versorgen, die Leistung von 4.3 kW reicht um alle möglichen Maschinen anzutreiben. IndieWatt ersetzt den Dieselgenerator gnadenlos! Der kann in der Ecke schmollen…

Tatbeweis Sommer 2013: Es funktioniert!

Im Sommer 2013 hatten wir den ersten IndieWatt in Betrieb. Damals hiess er noch „LeiseMelk“, die Batterie wurde geladen an einem kleinen Wasserkraftwerk im Berner Oberland (Hotel Rosenlaui) und der Batteriestrom wurde für den Betrieb der Melkmaschine der nahen Alpkäserei Rosenlaui benutzt. Ein voller Erfolg! 1200 Liter Diesel können in 4 Monaten Alpbetrieb eingespart werden. Bei herrlicher Alpenruhe und sauberster Schweizer Alpenvollmilchluft.Und: Der LeiseMelk hatte während all den Monaten täglicher Arbeit nicht einen einzigen Ausfall.

Aber der LeiseMeilk kann noch nicht alles, was wir uns wünschen und hat nicht alles an Bord um ein wirklich mobiler und universell verwendbarer mobiler Batteriespeicher zu sein.

Uns fehlt die Jetzt haben wir die Kohle für die Entwicklung eines wirklich universellen Speicher für erneuerbare Energien!

Mit dem Crowdfunding haben wir rund CHF 60’000.  eingenommen. Nach Abzug aller Geschenke und sonstigen Aufwände die nichts direkt mit der Entwicklung zu tun haben, sind jetzt gut CHF 50’000.- zur Verfügung für Material und Arbeit. Das IndieWatt Team leistet auch Gratisarbeit im Wert von CHF 52’000.-. Wir bauen den IndieWatt jetzt zusammen und testen ihn auf Herz und Nieren in den Schweizer Alpen mit Alp-Bäuerinnen und Alpbauern. Wir sind ein Team aus erfahrenen Ingenieuren und Technikern und anspruchsvollen Anwendern.

Die Tests in der Umgebung einer Alpkäserei sind gnadenlos. Denn die Sennerinnen und Sennen müssen jeden Tag Melken und Käse machen. Mit ihren 12-Stunden Tagen haben sie keine Zeit noch Nerven um sich um unzuverlässige Technik zu kümmern. If you make it there, you can make it any where!

In zwei Jahren: Strom für Menschen, die noch keinen Zugang zu den Segnungen der elektrischen Energie haben.

Wir wissen: Ohne Strom läuft nichts. In anderen Ländern weiss man: Ohne Strom wird nichts. Der IndieWatt soll der Kondensationskeim für ländliche Elektrifizierung werden. Für Menschen, die einen Zugang zu Strom bitter nötig haben.  Ein Dorf fernab von allen Stromnetzen hat mit IndieWatt und einer kleinen Solaranlage bereits die Basis für eine Elektrifizierung. Endlich Strom! Strom für die Wasseraufbereitung und Desinfektion, Bewässerungspumpen, Kühlgeräte in Kleinspitälern, für Licht und zum Kochen etc. Immer mehr Menschen sollen Zugang zu zuverlässiger elektrischer Energie bekommen. So wie unsereins es auch gewohnt ist.

Vorerst bleiben wir aber in den Schweizer Alpen, vor unserer Haustüre.

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